Mittelaltertage auf Burg Siersberg

Der Heimat- und Verkehrsverein Siersburg e.V. veranstaltet jährlich in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Rehlingen-Siersburg die Mittelaltertage auf Burg Siersberg. Neben einem mittelalterlichen Markt und dem ritterlichen Heerlager, in dem befreundete Mittelaltergruppen zu Gast sind, wird ein abwechslungsreiches Kultur- und Kinderprogramm geboten.
Die Veranstaltung findet in der Ruine der ehemaligen lothringischen Landesburg "Burg Siersberg" (heute: Siersburg) statt. Die Burg wird im Jahre 1132 erstmalig urkundlich erwähnt. Sie war Sitz eines lothringischen Amtes und diente darüber hinaus den Herzögen von Lothringen zur Sicherung ihrer Territorialansprüche gegenüber den Expansionsbestrebungen der Bischöfe und Kurfürsten von Trier. Nach einer wechselvollen Geschichte wird die Burg im Jahre 1793 vom französischen Revolutionsheer belagert und endgültig zerstört. Die Ruine dient in den Jahren nach der Zerstörung zunächst als Steinbruch und zerfällt schließlich fast vollständig. Zu Beginn der zwanzigsten Jahrhunderts sind nur noch Reste der Toranlage, der Torbastion, eines Burgmannenhauses und des Bergfriedes erhalten.

In den 30er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts wird zunächst der Bergfried einer Sicherung unterzogen, hierbei werden die Außenschalen der West- und Südseite erneuert. Die der Burginnenseite zugewande Mauer stammt, wie auch der hochgelegene ehemalige Eingang, noch aus der Bauzeit des Turmes Ende des 13ten Jahrhunderts. In den fünfziger Jahren werden eine Wendeltreppe und eine Aussichtsplattform eingebaut. In den sechziger und siebziger Jahren werden die Toranlage und die Reste eines Burgmannenhauses gesichert und umfangreich ergänzt. Ebenso werden Mauerreste im östlichen Burgbereich, wahrscheinlich die Fundamente des Beringes der Kernburg, gesichert und ergänzt. Die durchgeführten Ergänzungen sind in der vorliegenden Ausführung aus heutiger wissenschaftlicher Sicht jedoch nicht mehr haltbar.

Der Heimat- und Verkehrsverein Siersburg hat die Sicherung und Erhaltung der Burg von Anfang unterstützt und begleitet. Seit Mitte der neunziger Jahre führt die Gemeinde mit Ünterstützung der Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekte der Arbeiterwohlfahrt weitere Maßnahmen zur Sicherung und Erhaltung der Ruine durch. Die hierbei notwendigen archäologischen Grabungen und die Sicherungsmaßnahmen werden dabei vom Landesamt für Denkmalschutz betreut. Der Heimat- und Verkehrsverein unterstützt diese Maßnahmen sowohl personell als auch finanziell, so werden die Erlöse der Mittelaltertage überwiegend hierfür verwendet.
Die Veranstaltung findet in der Ruine der ehemaligen lothringischen Landesburg "Burg Siersberg" (heute: Siersburg) statt. Die Burg wird im Jahre 1132 erstmalig urkundlich erwähnt. Sie war Sitz eines lothringischen Amtes und diente darüber hinaus den Herzögen von Lothringen zur Sicherung ihrer Territorialansprüche gegenüber den Expansionsbestrebungen der Bischöfe und Kurfürsten von Trier. Nach einer wechselvollen Geschichte wird die Burg im Jahre 1793 vom französischen Revolutionsheer belagert und endgültig zerstört. Die Ruine dient in den Jahren nach der Zerstörung zunächst als Steinbruch und zerfällt schließlich fast vollständig. Zu Beginn der zwanzigsten Jahrhunderts sind nur noch Reste der Toranlage, der Torbastion, eines Burgmannenhauses und des Bergfriedes erhalten.

In den 30er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts wird zunächst der Bergfried einer Sicherung unterzogen, hierbei werden die Außenschalen der West- und Südseite erneuert. Die der Burginnenseite zugewande Mauer stammt, wie auch der hochgelegene ehemalige Eingang, noch aus der Bauzeit des Turmes Ende des 13ten Jahrhunderts. In den fünfziger Jahren werden eine Wendeltreppe und eine Aussichtsplattform eingebaut. In den sechziger und siebziger Jahren werden die Toranlage und die Reste eines Burgmannenhauses gesichert und umfangreich ergänzt. Ebenso werden Mauerreste im östlichen Burgbereich, wahrscheinlich die Fundamente des Beringes der Kernburg, gesichert und ergänzt. Die durchgeführten Ergänzungen sind in der vorliegenden Ausführung aus heutiger wissenschaftlicher Sicht jedoch nicht mehr haltbar.
Der Heimat- und Verkehrsverein Siersburg hat die Sicherung und Erhaltung der Burg von Anfang unterstützt und begleitet. Seit Mitte der neunziger Jahre führt die Gemeinde mit Ünterstützung der Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekte der Arbeiterwohlfahrt weitere Maßnahmen zur Sicherung und Erhaltung der Ruine durch. Die hierbei notwendigen archäologischen Grabungen und die Sicherungsmaßnahmen werden dabei vom Landesamt für Denkmalschutz betreut. Der Heimat- und Verkehrsverein unterstützt diese Maßnahmen sowohl personell als auch finanziell, so werden die Erlöse der Mittelaltertage überwiegend hierfür verwendet.